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Île d’Hœdic Die kleine Trauminsel in der Bretagne

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Hœdic ist Detox für die Seele

Mein erstes Mal Bretagne war auch der erste Urlaub auf einer französischen Insel. Schon die Fahrt mit der Fähre von La Turballe aus war ein kleines Abenteuer. Am frühen Morgen starteten wir in Richtung Horizont ins unbekannte Land. Der Name dieses kleinen Paradieses, auf dem ich ein paar sehr entspannte Tage verbringen durfte, ist Hœdic. Die kleine aber feine Insel befindet sich in der südlichen Bretagne im Golf von Biskaya und hat gerade einmal 107 Einwohner, ein paar pittoreske Häuser, eine Handvoll Straßen und einen Campingplatz. Doch was man hier vor allem findet, ist Ruhe und Gelassenheit so wie eine wunderbare Natur und echte Traumstrände.

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d’Hœdic. © Christian Kuhn

Entspannung auf allen Ebenen

Wer also entspannen möchte, naturverbunden ist und auf großen Komfort für ein paar Tage verzichten kann, der wird sich hier pudelwohl fühlen. Es gibt lange Sandstrände, felsige Buchten, unterschiedlichste Flora und Fauna, entspannte Wanderwege und für zwischendurch auch ein paar Cafés und Restaurants mit großartiger regionaler Küche, die durch die Reihe weg sehr gut und empfehlenswert waren. Unbedingt probieren solltet Ihr die Galettes bretonnes die im Gegensatz zu Crêpes mit Buchweizenmehl gemacht werden. Mein Favorit ist belegt mit Champignons und Ziegenkäse, extrem lecker!

Apropos Wandern, die kleine Insel kann man in ca. 1-1,5 Std umwandern und auf dem Weg entdeckt man die ein oder andere Bucht um sich zu sonnen oder einen Sprung ins kalte Nass zu wagen. Eine weitere Besonderheit sind, die sogenannten Menhir (Hinkelsteine) die der eine oder andere sicherlich aus den Comics Asterix & Obelix kennt. Diese wurden oft als sogenannte Grenzsteine aufgestellt und man findet diese oft in der Bretagne.

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d’Hœdic. © Christian Kuhn

Schlafen inmitten herrlicher Natur

Der Campingplatz ist preislich völlig O.K., vor allem wenn man bedenkt, dass man jederzeit einen Blick aufs Meer werfen kann. Der einzige Nachteil ist, dass es hier wenig Schatten gibt. Das kann an heißen Tagen etwas unangenehm sein. Wir haben uns einfach an den wunderschönen Strand gelegt und uns dort entspannt und abgekühlt. Der Platz befindet sich nahe des Ortseingang, an dem die Fähren anlegen. Es gibt mehrere Duschen und Toiletten und es herrscht ein sehr respektvoller Umgang miteinander.

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d’Hœdic. © Christian Kuhn

À bientôt mein kleines Paradies

Alles in allem hat mir Hœdic wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte auf der kleinen Insel abschalten, die Natur genießen, schwimmen, wandern und sehr lecker essen. Nach zwei Tagen war ich völlig tiefenentspannt. Ich empfehle unbedingt auch ein digitales Detox zu machen, um sich wirklich komplett auf die Natur und die Ruhe einzulassen. Ich kann die Île d’Hœdic unbedingt empfehlen. Es sei aber auch gesagt, dass wir im Hochsommer zu besuch waren. Das Wetter in der Bretagne ist sehr wechselhaft. Nehmt unbedingt auch wetterfeste Kleidung und ein ordentliches Zelt mit, dann steht dem Urlaub nichts im Wege.

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d'Hœdic. © Christian Kuhn

Île d’Hœdic. © Christian Kuhn

 

Mein Lieblingsrestaurant auf Hoedic:

  1. Chez Jean Paul
  2. Galettes und Crêpes gibt es bei Crêperie du Vieux Port
  3. Hier genießt man seinen Kaffee mit Meerblick: Cafe Du Repos
  4. Hier die offizielle Seite des Campingplatzes

Habt ihr noch Fragen oder Anregungen? Dann schreibt mir doch gerne einen Kommentar unter diesen Artikel. Ich freue mich auch über neue Freundschaften auf Social Media und das teilen meiner Artikel ist natürlich auch erwünscht.

Und wenn du ein großer Frankreich-Fan bist dann empfehle ich Dir meinen Artikel zur wunderbaren Hauptstadt Frankreichs, Paris, die Stadt der Liebe, des Eiffelturms und der besten Macarons der Welt. Hier geht es zum Post: Paris an einem Tag.

Merci und bis bald, Christian Kuhn.